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Einer seiner Wahlsprüche lautete: “man muss etwas tun, wenn etwas geschehen soll”, und er redete nicht nur.
1946 gründete er das Männerwerk, 1959 folgte das Altenwerk und landauf landab entstanden ab Januar 1962 die örtlichen Bildungswerke in der Erzdiözese Freiburg. Er verstand es, viele Menschen anzuregen für die Allgemeinheit Verantwortung zu übernehmen und ehrenamtlich tätig zu sein. 1955 rief er die Gebetswache auf dem Lindenberg ins Leben. Der Anlass war die Reise von Bundeskanzler Adenauer nach Moskau, 10 Jahre nach Ende des II. Weltkrieges, um über die Freilassung von 10000 deutschen Kriegsgefangenen zu verhandeln.
Der Gemeinderat von Kirchhofen beschloss am 31.10.1965 Alois Stiefvater aufgrund seines großen Engagement zum Ehrenbürger zu ernennen.
Vor 40 Jahren starb Alois Stiefvater in Freiburg und seinem Wunsch entsprechend fanden die Beisetzungsfeierlichkeiten in Kirchhofen statt. Sein Grabstein, wurde im August 2020 vom Friedhof in Kirchhofen auf den kleinen Friedhof neben der Kirche umgesetzt, den er selbst so beschrieben hatte.
“Ihr alten Kirchhofener, fern oder daheim, wisst so gut wie ich, dass dieser Bezirk in der Mitte unseres Dorfes eine Atmosphäre besonderer Art hat. Zuerst ist da die Mauer, die diesen Bezirk umschließt. Links und rechts stehen zwei schöne alte Kaplaneien. Davor ein ganz alter kleiner Friedhof mit schönen Grabsteinen. Einer ist der des Anton Jenger, . . . “ aus “Unsere Kindheit im Winkel” Alois Stiefvater, Erich Siefvater Weihnachten 1981 Druckerei Rudolf Roßwog, Freiburg im Breisgau, Hebelstraße 11
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